Freunde der DZB

Theodor Plievier
„Der Kaiser ging, die Generäle bleiben“

Ein „lebendiges Gesamtwerk“ der Ereignisse von 1918 vom Autor des Bestsellers „Stalingrad“.

In Kiel begann 1918 die Revolution, die den Ersten Weltkrieg beendete und der Weimarer Republik den Weg ebnete. Theodor Plievier gehörte selbst zu den kriegsmüden Soldaten, die nicht mehr bereit waren, ihr Leben für einen bereits verlorenen Krieg zu opfern. Mit »Der Kaiser ging, die Generäle blieben« verfasste Plievier einen dokumentarischen Roman, der die Ereignisse von Kiel bis Berlin erfasst und so ein »lebendiges Gesamtbild« (Plievier) der Zeit schuf. Es ist ein Roman voller Lokalkolorit zwischen Kiel und Berlin über eine entscheidende Zeit der deutschen Geschichte und ein wichtiger Teil der deutschen Literatur aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, dessen Wiederentdeckung sich unbedingt lohnt.


„Wenn sich ein Roman, ein Drama oder Gedicht eines historischen Stoffes annimmt, geschieht dies oft unter dem Vorzeichen der Ergänzung: Das, was die zu darstellerischer Nüchternheit verpflichtete Wissenschaft nicht berücksichtigen könne, also erzählerische Lebendigkeit, ästhetische Farbe und eine beherzte Zuspitzung des historischen Geschehens, all dies sei für einen angemessenen Geschichtszugang doch eigentlich unerlässlich – und ausschließlich in der Literatur zu realisieren. Mitunter verbindet sich dieser Ansatz sogar mit der Behauptung, die Literatur sei der Wissenschaft überlegen, sie vermittle also ein wahrhaftigeres Bild der Vergangenheit.
Theodor Plievier, der heute wohl nur noch Literarhistorikern bekannt sein dürfte, aber mit seinem im sowjetischen Exil entstandenen Antikriegsroman „Stalingrad“ (1945) einen der ersten Millionenbestseller der Nachkriegsliteratur schrieb – Plievier bewegt sich in ebendieser Tradition des historischen Erzählens. Im kurzen Nachwort zu seinem 1932 erstmals veröffentlichten und nun in einer Neuausgabe vorliegenden Roman über die Novemberrevolution von 1918 schreibt er, ein „lebendiges Gesamtbild“ der tumultuarischen Ereignisse in den letzten Tagen des Ersten Weltkrieges entziehe sich einer „rein wissenschaftlichen Darstellung“.“
Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Verantwortung übernehmen,
Buchpate werden!

Bitte nutzen Sie für die Übernahme Ihrer Buchpatenschaft entweder das nachfolgende Spendenformular oder überweisen Sie den Betrag auf unser Spendenkonto (»Freunde der DZB e. V.« / IBAN: DE44 8605 5592 1100 8300 10 / BIC: WELADE8LXXX). Gerne schicken wir Ihnen auch einen Überweisungsträger zu. Kontaktieren Sie uns dafür telefonisch unter 0341 – 7113 146 oder per Mail über info@freunde-der-dzb.de.

Den Spendenbetrag können Sie frei wählen. Zur Erinnerung: eine Bronze Patenschaft übernehmen Sie bereits ab einem Betrag von 25 €. Eine Silberne Patenschaft erhalten Sie ab einem Betrag von 750 €. Ein Goldener Pate werden Sie für 2.000 €.