Freunde des barrierefreien Lesens

„Ich kann`s nicht lesen!“ in der AD-Version

Nora Gomringer - Ich kann's nicht lesen! Buchpatenschaften

Und was lange währt wird gut. Mit der tollen Unterstützung von Susanne Willnow und Rose Jokic sowie mit Hilfe der DZB-Mitarbeiter des Studios können wir Ihnen ab heute die AD-Version unseres Kampagnenfilms präsentieren. Nun können auch sehbehinderte und blinde Menschen den Film in seiner ganzen Schönheit genießen und vielleicht gewinnen wir damit noch weitere engagierte Buchpatinnen oder Buchpaten.

 

Braille Hit „Ich kann keine Brailleschrift“

Julius Fischer und Christian Meyer singend auf einem Sofa

Die beiden Musiker wollten eigentlich gerade durch die Bunderepublik mit Ihrem neuen Album touren. Daraus wird leider nichts, da Julius Fischer nach einem Katzenbiss seinen Gitarrenarm für eine Weile in Gips betten muss. Wir wünschen ihm natürlich alles Gute und eine schnelle Genesung und hoffen, dass die Beiden bald auf Tour gehen können. Als Aufheiterung bis zum Start ihrer Tournee können wir sie und uns mit ihrem Song „Ich kann keine Brailleschrift“ vertrösten.

⠠⠊⠉⠓ ⠅⠁⠝⠝⠄⠎ ⠝⠊⠉⠓⠞ ⠇⠑⠎⠑⠝⠖ from ERTZUI FILM on Vimeo.

Verena Bentele, Schirmherrin der Buchpatenschaften

Schirmherrin der Buchpatenschaften Verena Bentele

Das hat uns sehr gefreut! Verena Bentele, die Beauftragte der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen, identifiziert sich mit dem Anliegen der „Freunde des barrierefreien Lesens“ und übernimmt die Schirmherrschaft für buch-patenschaft.de. Die geburtsblinde Verena Bentele (33) ist im Biathlon und Langlauf mehrfache Gewinnerin der Paralympics und setzt sich in ihrer heutigen Position mit Vehemenz für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und für Inklusion ein. Lesen, der Zugang zu Informationen und Büchern war für ihren Erfolg überaus wichtig. Für alle Betroffene gibt es allerdings viel zu wenig verfügbare Literatur. Es fällt Verena Bentele deshalb nicht schwer, als Schirmherrin der „Buchpaten“ in einem Videoclip deutlich zu sagen, was gefragt ist: Mehr Bücher für Blinde und Sehbehinderte. Und mehr Geld, um die aufwändige Übertragung und Herstellung der Bücher zu finanzieren. So lautet die Botschaft zugunsten des Fördervereins: Spendet, fördert, werdet Buchpate!

Nur rund zwei Prozent der jährlich in Deutschland erscheinenden Bücher können als Braille- oder Hörbücher übertragen werden.